Warum ich mein Selbstmanagement verbessern will

Ein Tisch mit Laptop mit vielen Notizzetteln in einem hellen Zimmer

Abends, wenn ich endlich auf dem Sofa lande und kurz durchatme, stellt sich immer öfter dieselbe Frage: Wie kann es sein, dass der Tag schon vorbei ist und trotzdem so wenig fertig geworden ist? Während andere nach der Arbeit noch joggen gehen, an ihren Projekten schrauben oder eine neue Sprache lernen, habe ich das Gefühl, den Tag eher verwaltet als wirklich genutzt zu haben. Ich war zwar beschäftigt – erst im Job, dann zu Hause, zwischendurch an meinem Nebenprojekt – aber am Ende wirkt alles eher angekratzt als abgeschlossen. Statt mich geradlinig durch Aufgaben zu hangeln, springe ich zwischen ihnen hin und her, verliere den Faden, fange Neues an, bevor das Alte richtig rund ist. Dieses Chaos kostet mehr Kraft, als es eigentlich sollte.

Wo es im Alltag hakt

Es sind nicht die großen Dramen, sondern viele kleine Stolpersteine: ein schlecht geplanter Arbeitstag, eine Reparatur, die doppelt so lange dauert, weil ich dauernd unterbreche, eine Idee für meinen Nebenjob, die im Durcheinanderer anderer Todos untergeht. Das Ergebnis fühlt sich an, als würde Zeit im Leerlauf verpuffen.

Mein Bild von „besser“

Ich stelle mir vor, künftig fokussierter zu arbeiten – eine Sache nach der anderen, in realistisch bemessenen Blöcken. Aufgaben dauern dann etwa so lange, wie ich sie einschätze, und nach Feierabend bleibt Energie übrig, um bewusst Freizeit zu erleben, statt nur zu „funktionieren“. Kurz: Ich will mein Selbstmanagement so aufstellen, dass es mir Zeit schenkt, statt sie weiter zu verlieren.

Warum ich das hier aufschreibe

Dieser Blog soll kein Ratgeber sein, sondern eine ehrliche Zwischenstation auf meinem Weg zum besseren Selbstmanagement1Definition siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstmanagement. Ich halte fest, wie es mir gerade geht, welche Schritte ich ausprobiere und was mir wirklich hilft. Vielleicht erkennst Du Dich darin wieder oder hast eigene Erfahrungen, die Du teilen möchtest. Zum Beispiel, ob Du Dich erkennst. Und wie Du damit umgehst.

In den nächsten Beiträgen will ich ausprobieren, welche Methoden und Maßnahmen mir wirklich helfen – und ehrlich berichten, was funktioniert (und was nicht)

Das ist mein Startschuss. Mal sehen, wohin er führt.

Fußnoten

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